Yoga ist für alle da! – Wie man mit Yoga Gutes tun kann

Am 23. Juni 2018 findet in 9 deutschen Städten die LANGENACHTDESYOOOGA statt. Ein Yoga-Event, bei dem es um mehr geht als um maximal verbogene Körper. 2014 in Hamburg gestartet, verbindet die LANGENACHTDESYOOOGA dieses Jahr Yoga-Interessierte in Hamburg, Bochum, Sylt, Bremen, München, Berlin, Köln, Schwerin und Zürich. Geboten werden Yoga-Erfahrungen für alle und für einen guten Zweck. Die Yoganacht funktioniert wie die Lange Nacht der Museen oder der Theater. Alle cruisen durch die Stadt, haben ein hübsches Einlass-Bändchen um und können damit überall Yoga machen. Die Yoganacht macht es möglich, an einem Abend eine Fülle von Yogastilen an unterschiedlichen Orten zu erleben. Für jeden ist etwas dabei. Es gibt Schnupperstunden für Menschen aller Altersklassen. Sämtliche Angebote sind so gestaltet, dass jeder sie ausprobieren kann, sofern er es sich selbst zutraut.

 

Die Yoganacht ist ein Fundraising Projekt des Vereins Yoga für alle e.V. Er möchte Menschen eine Yoga-Erfahrung ermöglichen, die nicht einfach in ein Studio spazieren können. Menschen mit psychischen Erkrankungen, im Frauenhaus, im Kinderheim, Menschen in Trauer, bei Essstörungen und auch Yoga für Menschen, die flüchten mussten. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und die Erlöse kommen zu 100% sozialen Projekten zugute. Vereinsvorstand Conny Brammen beschreibt in diesem Blogpost, den Weg von der Idee, Yoga für einen guten Zweck zu organisieren, zum Mega-Event LANGENACHTDESYOOOGA.

 

Am Anfang stand eine Idee:

Yoga für alle. Vor allem für Menschen, die keinen Zugang dazu haben. Sei es aus körperlichen, geistigen, finanziellen, sozialen oder juristischen Gründen. Unser Wunsch war es, diesen Menschen Yoga zu ermöglichen, indem wir Yogaunterricht zu ihnen bringen. Dafür braucht es Geld. Und weil ich immer die Langen Nächte der Theater und der Museen toll fand, habe ich gedacht: Okay, machen wir eine Lange Nacht des Yoga. Das war Ende 2013.

 

Lange Nacht des Yoga KinderyogaZusammen mit meiner Yogalehrerin und Freundin Silke Theune habe ich dann losgelegt. Erstmal haben wir den Verein Yoga für alle e.V. gegründet. Denn wir wollten ein Non-Profit-Event gestalten. Fundraising. Geld sammeln für Yoga-Unterricht an Orten, wo er sonst nicht hinkommen würde. Tja, und pünktlich zur Sommersonnenwende 2014 gab es die erste LANGENACHTDESYOOOGA in Hamburg. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass uns Jung von Matt/Sports diese fantastische OOOMM-CI geschenkt hat. Dafür sind wir heute noch dankbar, denn sie trägt die Idee perfekt und findet sich auch im Logo von Yoga für alle e.V. wieder. Wir hatten von Anfang an tolle UnterstützerInnen für die LANGENACHTDESYOOOGA.

 

Die Vereinszentrale liegt in Conny’s Küche in Hamburg-Eimsbüttel

Die LANGENACHTDESYOOOGA hält unseren Verein die erste Hälfte des Jahres ganz schön in Atem. Wir arbeiten ohne Büro, ohne Festangestellte, ohne fixe Kosten und überwiegend ehrenamtlich. Wundervolle Frauen sind dem Verein beigetreten und tragen die Initiative Yoga für alle. Die Treffen finden in meiner Küche in Hamburg-Eimsbüttel oder im Wohnzimmer statt, wir trinken hektoliterweise Tee und freuen uns immer wieder, was wir da in die Welt bringen. Vor allem die sozialen Projekte liegen uns am Herzen. Die organisieren wir parallel zur Yoganacht, aber vor allem in der zweiten Jahreshälfte.

Lange Nacht des Yoga Schwerin

Soziale Projekte von Yoga für alle e.V.

300 Yogastunden hat Yoga für alle e.V. allein 2017 organisiert und finanziert. Die Rückmeldungen beglücken uns so sehr:

„Nach dem Yoga fühlt es sich an, als wenn mir 300 Kilo vom Rücken genommen wurden.”
Teilnehmer am Yoga im Strafvollzug, Sozialtherapeutische Anstalt Fuhlsbüttel.

„Ich fühle mich gefordert, kann aber auch sagen, wenn es mir zuviel ist.”
Teilnehmerin am Kurs für Yoga bei Essstörungen in Hamburg.

„In mir ist es nach dem Yoga heller.”
Teilnehmer am Kurs psychosensibles Yoga bei Via Schanze.

„In meinem Kopf ist es ruhiger und ich kann besser schlafen, seit ich Yoga mache.”
Ali Alizada, aus Afghanistan geflüchtet, Teilnehmer am Kurs Yoga für Geflüchtete.

„Die Kinder begrüßen mich immer mit ‘Hallo Yoga’.”
Angelika Schwieren-Catina, Yogalehrerin im KinderHaus Gelsenkirchen.

 

Ich selbst gebe einen Kurs bei ViaSchanze e.V. in Altona. Es ist ein Geschenk für mich. Die Verwirklichung meiner Idee von Yoga für alle: Ich selbst bin durch Yoga beschenkt worden und möchte es weitergeben. Und es kommt zu mir zurück. Ein wunderbarer Kreislauf. Weil wir schnell festgestellt haben, dass die Yogalehrenden für soziale Projekten besonders vorbereitet werden müssen, haben wir zusammen mit Nicole Witthoefft, Psychotherapeutin und Yogatherapie-Expertin, die Fortbildung ‘Kurzfortbildung ‘Yoga und Trauma’ entwickelt. 125 Yogalehrende haben sie seit 2016 bereits besucht.

 

Wie heißt es bei Yogi Bhajan: „Öffne Dich den Schwingungen des Kosmos und werde eins mit ihnen, so wird der Kosmos Deinen Weg erhellen.”


Conny Brammen ist Initiatorin der LANGENACHTDESYOOOGA und Gründerin des gemeinnützigen Vereins Yoga für alle e.V. Wenn Du mehr zur LANGENNACHTDESYOGA in Deiner Stadt oder über die Arbeit des Vereins wissen möchtest, dann gehe auf www.yogahilft.com oder www.yoganacht.de.

Yoga bei der Yoganacht anbieten

Du möchtest die LANGENACHTDESYOOOGA mit gestalten? Als AnbieterIn in Deinem Studio, Verein oder Fitness-Center. Oder in einer Kirche. In einer VHS. Alle sind eingeladen, ihr Yoga in dieser Nacht zu präsentieren. Schreib an: info@yoganacht.de

 

 


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